Das Dach

Wer bereits in seinen eigenen vier Wänden seit einigen Jahren wohnt, kommt manchmal erst so spät zu dem Entschluss, dass ihm eigentlich noch ein oder zwei Räume fehlen, sei es durch die größer gewordenen Kinder, durch Nachwuchs, oder auch nur, um mehr Platz für sein Hobby zu schaffen. Jetzt taucht die Frage auf, wie viel der ganze Umbau kostet. Zuerst muss der Hausherr einmal genau wissen, wie er seinen Dachboden ausbauen möchte und wie viele Zimmer in dem neu gewonnenen Dachgeschoss entstehen sollen. Bevor er diese Frage nicht genau geklärt hat, kann er auch noch keinen ungefähren Kostenvoranschlag erstellen.

Vor allem muss sich der Eigentümer bei den Kosten Dachausbau ( z.B. Kosten kompletten Dachsanierung ) darüber im Klaren sein, ob unter Umständen auch bestimmte Leitungen nach oben verlegt werden müssen. Soll nämlich dort oben auch noch ein kleines WC eingebaut werden, so sind sowohl Wasserzulauf und -ablauf, sowie neue Rohre für das Abwasser gelegt werden, welches zusätzliche Kosten verursacht. Des Weiteren sollte sich der Hausherr noch überlegen, ob er neben dem Dachausbau eventuell zusätzlich die Dämmung des Daches verbessern bzw. erneuern soll, um weniger Wärmebrücken zu haben und somit weniger Energie verbrauchen zu müssen. Zudem muss der Hausbesitzer auch noch darüber nachdenken, wie sein bisheriges Dach verändert werden soll.

Gerade in dieser Hinsicht können die Kosten Dachgeschossausbau ganz schnell in die Höhe steigen, denn wenn sich der Hausbesitzer dazu entschließt, zwei oder drei Dachgauben für zusätzlichen Stellplatz aufsetzen zu lassen oder in die Dachschräge nur Fenster für mehr Lichteinlass einzubauen, können die Kosten Dachausbau sich schon unterscheiden, da der Einbau von Dachgauben mehr Kosten verursacht als ein normaler Fenstereinbau. Es ist schon ein gewaltiger Unterschied, ob ein Dachausbau nur rund 600,– Euro pro Quadratmeter kostet oder ob die Kosten auf 1.000,– Euro/m⊃2; steigen. Dies muss sich der Eigentümer schon vorher sehr genau überlegen, bevor er mit dem Dachausbau anfängt.

Obwohl ein Ausbau des Dachgeschosses nicht genehmigungspflichtig ist, sollte vorher ein Statiker zurate gezogen werden, ob ein Dachausbau aus bautechnischer Sicht überhaupt möglich ist. Wenn dieser seine Zustimmung zum Umbau gibt, kann der Hausbesitzer mit dem Ausbau des Dachgeschosses beginnen. Natürlich ist es einfacher und auch nicht so zeitaufwendig, wenn der Hausherr den Dachausbau durch einen Fachmann komplett erstellen lässt. Allerdings kann durch Eigenleistungen bereits eine Menge Geld eingespart werden, denn wenn der Hausbesitzer den Dachausbau selbst machen möchte, weil er eventuell die notwendigen Fachleute in seinem Freundeskreis hat, kann er die Kosten auf rund 200,– Euro pro Quadratmeter senken.